Eine Hochzeitsreise ist die einzige Reise, die man nicht wiederholen kann. Umso erstaunlicher, wie oft sie zwischen Tür und Angel geplant wird, meist von dem Partner, der ohnehin schon die Hochzeit organisiert.
Wann Sie beginnen sollten
Sechs bis zwölf Monate vor der Reise ist ideal. Nicht wegen des Preises, sondern wegen der Verfügbarkeit: Die Häuser, die für eine Hochzeitsreise wirklich in Frage kommen, haben wenige Zimmer und sind in der Hauptsaison früh belegt.
Wenn die Hochzeit selbst noch viel Zeit frisst, ist das ein Argument dafür, die Reiseplanung abzugeben, nicht dagegen.
Die drei häufigsten Fehler
Direkt am Tag nach der Hochzeit abreisen
Klingt romantisch, ist aber meist anstrengend. Zwei Tage Abstand zwischen Feier und Abflug machen den Anfang der Reise deutlich schöner.
Zu viele Ortswechsel
Drei Stationen in zehn Tagen klingen nach viel Erlebnis und fühlen sich nach viel Kofferpacken an. Zwei Stationen mit einem ruhigen Abschluss funktionieren fast immer besser.
Den Anlass nicht erwähnen
Gute Häuser reagieren auf Hochzeitsreisen mit Aufmerksamkeiten, aber nur, wenn sie davon wissen. Das lässt sich im Vorfeld klären, ohne dass Sie selbst darum bitten müssen.
Was sich wirklich lohnt
- Ein Upgrade am Anreisetag statt über die gesamte Reise.
- Ein privater Transfer statt Sammelbus, gerade nach einem Langstreckenflug.
- Ein reservierter Tisch am ersten Abend, damit man nicht suchen muss.
- Ein Puffertag am Ende, bevor der Alltag wieder beginnt.
Und wenn es eine Überraschung sein soll
Das geht, braucht aber etwas Vorbereitung. Ich stelle Unterlagen so zusammen, dass sie sich überreichen lassen, ohne das Ziel zu verraten, und kläre vorab, was an Vorbereitung trotzdem vom überraschten Teil kommen muss, etwa ein gültiger Reisepass.



